Abgeschlossene Projekte

Hier zeigen wir Projekte und Maßnahmen, die wir erfolgreich umgesetzt und abgeschlossen haben. Sie stehen für konkrete Ergebnisse, nachvollziehbare Wirkung und die Erfahrung, Projekte von der Planung bis zur Umsetzung zu begleiten.

Wasser für Landwirtschaft und Einkommen in Nyofelleh

Nyofelleh · West Coast Region · Mai 2026 · Wasserversorgung & Landwirtschaft

Solarbetriebene Wasserversorgung, die Perspektiven schafft

In Nyofelleh in der West Coast Region Gambias hat die Helping Hands Academy eine solarbetriebene Wasserversorgung aufgebaut, die heute zuverlässig Wasser für Familien und vor allem für landwirtschaftlich genutzte Flächen bereitstellt.

Das Projekt wurde Ende Mai 2026 fertiggestellt und in Betrieb genommen.

Was zuvor von einem einfachen offenen Brunnen abhing, aus dem Wasser mit Seil und Eimer von Hand hochgezogen werden musste, funktioniert heute über ein dauerhaftes technisches System aus Bohrloch, Solarpumpe, Hochtank und Leitungsnetz.

Damit wurde aus einer einfachen Wasserstelle eine Infrastruktur, die nicht nur den Alltag erleichtert, sondern Landwirtschaft als verlässliche Einkommensquelle ermöglicht.

Healthcare Support

Hygieneartikel für Gesundheitszentren – schnelle Hilfe, die sofort wirkt

Hilfe, die ankommt

Die Helping Hands Academy e.V. unterstützt Gesundheitszentren in Gambia mit dringend benötigten Hygiene- und medizinischen Verbrauchsmaterialien.

Dabei geht es nicht nur darum, einzelne Produkte zu übergeben. Gerade kleinere Gesundheitseinrichtungen arbeiten häufig mit sehr begrenzten Ressourcen. Fehlen grundlegende Materialien, kann das unmittelbar beeinflussen, welche Behandlungen durchgeführt werden können und unter welchen Bedingungen medizinisches Personal arbeiten muss.

Mit unserem Healthcare Support stärken wir deshalb gezielt die vorhandenen Strukturen und helfen dort, wo vergleichsweise einfache Mittel unmittelbar Wirkung entfalten können.

Mustafa – ein kleiner Beitrag auf einem großen Weg

Manchmal beginnt Hilfe nicht mit einem Projektplan,

sondern damit, dass eine Geschichte einen nicht mehr loslässt.

Während des Ramadans 2021 wurde Mustafa bei einer eskalierenden Auseinandersetzung schwer am Kopf verletzt. Zuvor war es im Umfeld kleiner Straßenstände zu einem Streit gekommen. Ein Mann mit geistiger Beeinträchtigung war in die Situation geraten, selbst angegriffen worden und kehrte später mit einer Axt zurück. Mustafa geriet in diese Eskalation hinein und erlitt eine lebensgefährliche Kopfverletzung.

Wie sein weiteres Leben aussehen würde, war zu diesem Zeitpunkt völlig offen.

Eine Geschichte aus den gambischen sozialen Medien

Wir erfuhren zunächst nicht über ein Hilfsprojekt oder eine Organisation von Mustafa. Seine Geschichte begegnete uns in den gambischen sozialen Medien.

Frühere Projekte & Erfahrungen

Nicht jedes frühere Projekt wirkt heute noch unmittelbar weiter – viele haben jedoch entscheidend geprägt, wie wir heute arbeiten. Aus diesen Erfahrungen sind klarere Strukturen, verlässlichere Partnerschaften und ein bewussterer Umgang mit Verantwortung entstanden.

Aus Unnütz wird Hoffnung – unsere ersten Sachgütertransporte

Aus Unnütz wird Hoffnung – unsere ersten Sachgütertransporte

Mit diesem Gedanken begann für uns ein wichtiger Teil der frühen Arbeit in Gambia: Dinge, die in Deutschland nicht mehr gebraucht wurden, sollten dort noch einen sinnvollen Nutzen haben. Unter dem Motto „Aus Unnütz wird Hoffnung“ haben wir damals eigene Flyer verteilt, Sachspenden gesammelt und schließlich komplette Transporte nach Gambia organisiert.

Kleine Weihnachtsaktion – Freude, die den Blick verändert

Kleine Weihnachtsaktion – Freude, die den Blick verändert

Im Rahmen unserer damaligen Sachgütertransporte kamen auch Spielzeug, Stofftiere und kleinere Geschenke nach Gambia. Einen Teil davon haben wir bei einer kleinen Weihnachtsaktion direkt an Kinder verteilt.

Es war keine große Hilfsmaßnahme und kein Projekt mit langfristigem Konzept. Aber es war einer dieser Momente, die im Gedächtnis bleiben. Ein gebrauchtes Stofftier oder ein kleines Spielzeug kann für ein Kind eine sichtbare Freude auslösen – und für uns selbst den Blick darauf verändern, was wir im Alltag manchmal für selbstverständlich halten.

Blue Kitchen & German Bakery – praktische Entwicklung statt reiner Unterstützung

Blue Kitchen & German Bakery – praktische Entwicklung statt reiner Unterstützung

In den Jahren 2022 und 2023 unterstützten wir die Dresden Banjul Organisation bei der Weiterentwicklung ihrer gastronomischen und beruflichen Strukturen in Gambia. Ein Schwerpunkt lag auf der Blue Kitchen in Sukuta sowie der dortigen German Bakery. Beide Einrichtungen verbanden praktische Arbeit mit Ausbildung und Beschäftigung lokaler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Von der Football Academy zur Helping Hands Academy

Von der Football Academy zur Helping Hands Academy

Als unsere Arbeit 2018 begann, stand zunächst der Fußball im Mittelpunkt. Unter dem Namen O.P. Sheriff Sarr Manjako Children Football Academy wollten wir Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Beschäftigung bieten, Talente fördern und ihnen über regelmäßiges Training Gemeinschaft, Struktur und Perspektiven vermitteln.

Schulbesuche – kleine Dinge, die im Alltag zählen

Schulbesuche – kleine Dinge, die im Alltag zählen

Schon in den frühen Jahren unserer Arbeit haben wir verschiedene Schulen in Gambia besucht und dort kleinere, ganz konkrete Unterstützungen geleistet. Dazu gehörten unter anderem Bleistifte, Hefte, Bücher und weitere Unterrichtsmaterialien, die unmittelbar im Schulalltag gebraucht wurden.

Dabei ging es nicht darum, aus jeder Übergabe ein großes Projekt zu machen. Vielmehr wollten wir verstehen, was Schulen tatsächlich benötigen und wo bereits mit überschaubaren Mitteln eine praktische Unterstützung möglich ist.

Langfristige Begleitung

Manche Unterstützung endet nicht mit einem Projektabschluss. Seit 2018 begleiten wir Kinder in Gambia über Jahre auf ihrem Bildungsweg und übernehmen kontinuierlich Verantwortung für Schulbesuch, Lernmaterialien und notwendige Ausstattung.

KI-generierte Illustration zur Bildungsbegleitung – Motiv 1
KI-generierte Illustration zum Schutz der Privatsphäre der von uns begleiteten Kinder.

Bildung braucht Kontinuität

Seit 2018 unterstützt die Helping Hands Academy Kinder in Gambia dabei, regelmäßig die Schule besuchen zu können. Was mit einzelnen Unterstützungen begonnen hat, ist über die Jahre zu einer langfristigen Bildungsbegleitung gewachsen. Inzwischen ermöglichen wir 27 Kindern den Schulbesuch – einige von ihnen begleiten wir bereits seit vielen Jahren.

Dabei geht es nicht um eine einmalige Hilfe zu Beginn eines Schuljahres. Bildung bedeutet Kontinuität. Jedes neue Schuljahr bringt neue Kosten, neue Anforderungen und manchmal auch neue Herausforderungen mit sich.

Unser Ziel ist deshalb nicht, kurzfristig eine Rechnung zu übernehmen, sondern dazu beizutragen, dass Kinder dauerhaft Zugang zu Bildung behalten.

Schulgebühren sind oft nur der Anfang

Damit ein Kind tatsächlich zur Schule gehen kann, reicht es häufig nicht aus, nur die Schulgebühren zu bezahlen.

KI-generierte Illustration zur Bildungsbegleitung – Motiv 2
KI-generierte Illustration zum Schutz der Privatsphäre der von uns begleiteten Kinder.

Je nach Schule und persönlicher Situation übernehmen wir deshalb unterschiedliche Kosten, die unmittelbar mit dem Schulbesuch verbunden sind. Dazu gehören unter anderem Schulgebühren, Bücher, Hefte und Lernmaterialien, Schuluniformen sowie weitere notwendige Ausstattung.

Kinder wachsen – und damit werden neue Uniformen benötigt. Mit jeder Klassenstufe ändern sich Bücher und Unterrichtsmaterialien. Was in einem Jahr ausreichend war, muss im nächsten häufig neu beschafft werden.

Die Unterstützung wird deshalb nicht nach einem festen Schema verteilt. Wir schauen darauf, was im jeweiligen Fall tatsächlich gebraucht wird, damit der Schulbesuch nicht an vermeintlich kleinen Dingen scheitert.

Zur Schule kommen gehört ebenfalls dazu

Auch der Weg zur Schule kann ein entscheidender Faktor sein.

Nicht jedes Kind lebt in unmittelbarer Nähe seiner Schule. Je nach Entfernung und familiärer Situation entstehen regelmäßig Kosten für den Transport zur Schule und zurück. Gerade wenn diese Ausgaben jeden Tag anfallen, können sie für eine Familie schnell zu einer erheblichen Belastung werden.

Deshalb gehört für uns auch Mobilität zur Bildungsförderung, wenn sie notwendig ist.

Denn eine bezahlte Schulgebühr hilft wenig, wenn ein Kind anschließend keine verlässliche Möglichkeit hat, überhaupt zum Unterricht zu gelangen.

Lernen funktioniert nicht unabhängig vom Alltag

Ebenso wichtig ist etwas, das in klassischen Projektbeschreibungen leicht untergeht: der ganz normale Alltag eines Kindes.

Dazu kann auch das tägliche Essen gehören.

Wer einen langen Schultag vor sich hat, braucht nicht nur Bücher und eine Uniform, sondern auch die grundlegenden Voraussetzungen, um sich konzentrieren und am Unterricht teilnehmen zu können. Deshalb unterstützen wir je nach Situation auch bei Kosten, die rund um den Schulalltag entstehen – bis hin zur regelmäßigen Verpflegung.

Manchmal sind es gerade diese Dinge, die auf den ersten Blick klein erscheinen, aber darüber entscheiden können, ob ein Kind die Schule regelmäßig besucht oder nicht.

KI-generierte Illustration zur Bildungsbegleitung – Motiv 3
KI-generierte Illustration zum Schutz der Privatsphäre der von uns begleiteten Kinder.

Manche Kinder begleiten wir seit Jahren

Ein besonderer Teil unserer Bildungsarbeit ist die Dauer der Unterstützung.

Einige Kinder begleiten wir inzwischen über viele Jahre – teilweise nahezu über ihre gesamte bisherige Schulzeit hinweg. Dadurch entsteht eine Verantwortung, die sich deutlich von einer einmaligen Spende unterscheidet.

Wir erleben Klassenwechsel, neue Schuljahre, neue Anforderungen und die Entwicklung der Kinder über einen längeren Zeitraum.

Genau darin liegt für uns ein wichtiger Unterschied:

Bildung lässt sich nicht mit einer einmaligen Zahlung sichern. Sie braucht Verlässlichkeit.

Wenn wir einem Kind den Schulbesuch ermöglichen, möchten wir deshalb möglichst vermeiden, dass diese Unterstützung nach kurzer Zeit wieder abbricht, obwohl der Bildungsweg noch lange nicht abgeschlossen ist.

Unterstützung richtet sich nach dem tatsächlichen Bedarf

Nicht jedes Kind braucht dasselbe.

Bei einem Kind können Schulgebühren und Bücher im Vordergrund stehen. Bei einem anderen sind es zusätzlich Uniformen oder der tägliche Transport. In manchen Fällen gehört auch die Verpflegung dazu.

Deshalb verstehen wir unsere Bildungsförderung nicht als starres Paket, sondern als bedarfsgerechte Begleitung.

Wir möchten dort unterstützen, wo konkrete Hindernisse zwischen einem Kind und seinem regelmäßigen Schulbesuch stehen.

Das bedeutet manchmal auch, dass sich die Unterstützung von Jahr zu Jahr verändert.

KI-generierte Illustration zur Bildungsbegleitung – Motiv 4
KI-generierte Illustration zum Schutz der Privatsphäre der von uns begleiteten Kinder.

27 Kinder – und 27 unterschiedliche Wege

Hinter der Zahl von inzwischen 27 unterstützten Kindern stehen 27 unterschiedliche Lebenssituationen, Familien und Bildungswege.

Wir möchten diese Kinder auf unserer Website bewusst nicht zu Werbemotiven machen. Gerade bei Minderjährigen steht für uns der Schutz ihrer Privatsphäre im Vordergrund.

Was wir aber zeigen können, ist das, worum es bei unserer Unterstützung geht:

Kinder sollen lernen können.
Sie sollen regelmäßig am Unterricht teilnehmen können.
Und finanzielle Hürden sollen möglichst nicht darüber entscheiden, ob ein Bildungsweg fortgesetzt werden kann.

Bildung ist keine kurzfristige Maßnahme

Unsere Bildungsförderung gehört zu den Bereichen der Helping Hands Academy, die nicht mit einem festen Projektende verbunden sind.

Solange Kinder begleitet werden, entstehen jedes Jahr erneut Kosten und Verantwortung.

Genau deshalb gehört diese Arbeit für uns unter „Langfristige Begleitung“.

Denn während Infrastrukturprojekte irgendwann fertiggestellt werden können, endet Bildung nicht mit der Übergabe eines Gegenstands oder dem Abschluss einer Baumaßnahme.

Sie wächst mit jedem Schuljahr weiter.

Und manchmal ist nachhaltige Hilfe genau das: über Jahre verlässlich da zu sein.

Together for a better future.